
unbekannt Corpus von einem Altarkreuzes aus St. Brictius in Schöppingen, um 1170/1180
Der kräftige Körper des Gekreuzigten ist leicht nach rechts durchschwungen. Das bärtige Haupt ist etwas gesenkt und nach rechts gewendet. Die geschlossenen Augen und die entspannten Gesichtszüge, wie so oft bei den romanischen Bronzekruzifixen, verbildlichen hier den Dulder auf dem Kreuz. Damit harmonisieren auch die offenen Handteller, die nach unten gestreckten Füße (ohne Wundmale) und das Lendentuch mit breitem Cingulum (Gürtel) und horizontalem Abschluss, Überhang, seitlicher Knotung und glatten Tütenfalten. Géza Jászai Literatur: Imagination des Unsichtbaren. 1200 Jahre Kunst im Bistum Münster, Ausst. Kat., 2 Bde., Bd. 2, S. 345, Kat.-Nr. A 4.5 (Géza Jászai)
Petra Marx
Maße
Höhe 19.5 cm Breite 19 cm
Material
Bronze Inventarnummer
H-6 LM Standort
Raum 1.03 


