
Wolfgang Heimbach Porträt von Vittoria della Rovere, um 1645 – 1646
Das runde, kleinformatige Gemälde zeigt Vittoria della Rovere (1622–1694), Großherzogin der Toskana, als Halbfigur vor einem strahlend blauen Vorhang. Dieser wurde rechts zur Seite gezogen, sodass neben einem bossierten Gemäuer der Blick auf eine weite, hügelige Landschaft fällt.
Die Dargestellte hat ein ovales Gesicht, große dunkle Augen sowie herzförmige Lippen und einen leichten Ansatz zum Doppelkinn. Ihre dunklen, gelockten Haare, die bis auf die Schultern fallen, bilden einen reizvollen Kontrast zum hellen Weiß der Haut. Vittoria hat ihren Blick auf den:die Betrachter:in gerichtet und präsentiert sich in einem prächtigen, dunklen Satinkleid, an dem insbesondere die kostbaren weißen und kleinteilig ausgeführten Spitzen den hohen Stand der Großherzogin verdeutlichen. Die Perlenkette sowie die goldenen Broschen und Ohrringe erhöhen die Preziosität der Aufmachung zusätzlich.
Vittoria della Rovere war die letzte Prinzessin aus dem Geschlecht der Familie Della Rovere, der Herzöge von Urbino, und ehelichte 1637 ihren Cousin Ferdinando II. de‘ Medici (1610–1670), Großherzog der Toskana. Wolfgang Heimbach malte ihr Bildnis in den Jahren um 1646/47, als er selbst in Florenz tätig war.
Die Dargestellte hat ein ovales Gesicht, große dunkle Augen sowie herzförmige Lippen und einen leichten Ansatz zum Doppelkinn. Ihre dunklen, gelockten Haare, die bis auf die Schultern fallen, bilden einen reizvollen Kontrast zum hellen Weiß der Haut. Vittoria hat ihren Blick auf den:die Betrachter:in gerichtet und präsentiert sich in einem prächtigen, dunklen Satinkleid, an dem insbesondere die kostbaren weißen und kleinteilig ausgeführten Spitzen den hohen Stand der Großherzogin verdeutlichen. Die Perlenkette sowie die goldenen Broschen und Ohrringe erhöhen die Preziosität der Aufmachung zusätzlich.
Vittoria della Rovere war die letzte Prinzessin aus dem Geschlecht der Familie Della Rovere, der Herzöge von Urbino, und ehelichte 1637 ihren Cousin Ferdinando II. de‘ Medici (1610–1670), Großherzog der Toskana. Wolfgang Heimbach malte ihr Bildnis in den Jahren um 1646/47, als er selbst in Florenz tätig war.
Judith Claus
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- um 1935 Kunsthandel oder Privatsammlung, Niederlande
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- bis 1983 Privatsammlung, Niederlande
- 1984 Kunsthandlung Frye & Sohn, Münster
- 1985 erworben



