
Wilhelm Morgner Herbstliche Felder, o. J. (1906/1917) (Datierung im Bestandskatalog Moderne: o. J.)
In der Sammlung befinden sich 46 Gemälde des aus Soest stammenden Malers Wilhelm Morgner. Während zwei der Gemälde im Kunsthandel erworben wurden, stammt der Großteil aus dem Nachlass des Künstlers, darunter auch „Herbstliche Felder“. Nach dem Kriegstod Morgners 1917 nahm sich seine Mutter, Maria Morgner (1863–1954), der Pflege und Verbreitung des Œuvres ihres Sohnes an. Die ersten Jahre wurde sie dabei von Morgners Lehrer und Freund Georg Tappert (1880–1957) unterstützt.
1959 übereignete Maria Korff-Morgner (1892–1968), die Schwester des Künstlers, dem Westfälischen Landesmuseum Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken, Druckstöcke und Skizzenbücher. Nach dem Wilhelm-Morgner-Haus in Soest besitzt das Museum damit den umfangreichsten Bestand von Werken des bedeutenden westfälischen Expressionisten Wilhelm Morgner.
LWL-Museums für Kunst und Kultur (Hg.): Die Gemälde der Moderne 1900 bis 1960. Die Sammlungen des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster [Best.-Kat. LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster 2003], Petersberg 2023, S. 381.



