
unbekannt Bildnis eines Herren (angeblich Sohn Schlauns Mauritz), um 1760/1800
Der Sohn des münsterischen Artilleriegenerals Schlaun trat 1759 in das österreichische Regiment Hoch- und Deutschmeister ein, dessen Chef damals sein Landesherr Clemens August v. Bayern als Fürstbischof von Münster war. Im österreichischen Heer machte Schlaun Karriere und zeichnete sich als Generalmajor 1788 im Türkenkrieg so aus, dass er den Maria-Theresien-Orden erhielt, mit dem die Erhebung in den Adelsstand verbunden war. Am 6. April 1790 erhob ihn Kaiser Leopold II. als "Schlaun von Linden" in den Freiherrenstand. 1794 zum Feldmarschall-Leutnant erhoben, wurde er 1808 pensioniert. Aus der 1794 geschlossenen Ehe mit Josepha Christiana Gräfin Keglevich hatte er nur eine Tochter, so dass die Familie Schlaun im Mannesstamm erlosch. GD Literatur: Nolte, Margret: Aufstieg westfälischer Militärs – Ritter des Maria-Theresia-Ordens in Österreich/Ungarn in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. In: Westfälische Zeitschrift Bd. 131/132 (1981/82), S. 387-412, hier S. 389-400 mit Abb. bei S. 412.
Dethlefs, Gerd
Maße
Höhe 82.5 cm Breite 68.3 cm
Material
Öl, Leinwand Inventarnummer
903 LM Standort
Nicht ausgestellt Kunstwerk des Monats
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Mauritz_von_Schlaun


