
unbekannt Inrō mit Ojime und Netsuke und Guri-Muster, 18. Jh.
Ein geschnitzter Dekor von guri-Mustern ziert dieses mit etwa 50 hauchdünnen Lackschichten überfangene inrō allseitig. Der japanische Begriff guri („Kreis, Bogen“) steht für einen abstrakt-geometrischen, teils s-förmigen Dekor, der meist mit einem flachen, v-förmigen Schnitt in einen polychromen Lackaufbau eingearbeitet wird. Diese Spielart des Schnitzlackes ist in China seit vielen Jahrhunderten bekannt und wurde früh von japanischen Lackmeistern aufgegriffen.
|
Museum für Lackkunst
Literatur:
Heinz und Else Kress, Japan in miniature, München: Hirmer 2018, S. 36-38, Nr. 7, Abb. 36-37
Sammlung Lackkunst
Maße
Höhe 5.7 cm Breite 6.4 cm Tiefe 2.4 cm Gewicht 44 g Durchmesser 1.1 cm Höhe 6.1 cm Durchmesser 1.7 cm
Material
Holz, Lack, Glas Inventarnummer
MfL-82 LM Standort
Nicht ausgestellt 


