
unbekannt Inrō mit Ojime und dem Dekor "Pferde", 1. Hälfte 19. Jh.
Auf einem leer anmutenden Hintergrund – Versinnbildlichung von sonnigen Wiesen und vollkommener Freiheit – aus feinem Goldpulver sind neun Pferde zu sehen. Die zwei losen Gruppen aus vier und fünf Tieren zieren Vorder- und Rückseite des inrō. Das Pferd weckte in vielen Samurai der Edo-Zeit (1603–1868) nostalgische Gefühle und erinnerte sie an die Zeiten vor der Reichseinigung, als es in kriegerischen Auseinandersetzungen Ruhm und Ehre zu erlangen galt. |
Museum für Lackkunst
Literatur:
Heinz und Else Kress, Japan in miniature, München: Hirmer 2018, S. 141-142, Nr. 47, Abb. 141-142
Sammlung Lackkunst
Maße
Höhe 8.9 cm Breite 5.5 cm Tiefe 2 cm Gewicht 42 g Durchmesser 1.2 cm
Material
Holz, Lack, Metall, Gold, Bernstein Inventarnummer
MfL-4 LM Standort
Nicht ausgestellt 


