
Max Franck (1780–1834, Lithograf) Brustbildnis Barthel Beham (1502–1540), Lithografie um 1813, Druck 1818
Das vorliegende Porträt entstand für die Deutschen Künstler-Gallerie, die Maximilian Franck um 1813 anfertigte, und ist Blatt 13 der Serie. Diese enthält 80 Porträts mit begleitenden biografischen Kurztexten, die in acht Heften mit jeweils zehn Bildern veröffentlicht wurde. Die populäre Reihe wurde bereits 1818 in zweiter Auflage herausgegeben, dieses Mal im Quart-Format mit getrennten Text- und Bildbereichen; daraus stammt dieses Blatt. Zu den Dargestellten gehören vor allem süddeutsche Künstler. Als Anregung dienten Joachim von Sandrarts Teutsche Academie (1675-1680), aus der Franck einige Vorlagen übernahm, sowie Johann Caspar Füsslis Geschichte und Abbildung der besten Maler in der Schweiz (1755/56).
Über Franck selbst haben sich kaum biographische Angaben erhalten. Er wurde um 1780 in Düsseldorf geboren und ging 1806 nach München, wo er als Porträt- und Historienmaler und Zeichenlehrer am Königlichen Erziehungsinstitut für Studierende (Albertinum) tätig war. An der lithografischen Kunstanstalt von Alois Senefelder lernte er die Technik der Lithografie, die er in seinen beiden großen Werken, eine Serie von 20 Bildnisse der Regenten Bayerns, die 1815 in München erschien, und die Deutsche Künstler-Gallerie in acht Folgen umsetzte. Nach Erscheinen der Werke ging er nach Neapel, wo er als Landschaftsmaler um 1822/23 nachweisbar ist. Um 1830 lebte er in Stuttgart, wo er erneut Lithografien anfertigte, und starb 1834.
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