
Johann Daniel Umpfenbach Brustbild Philipp Melanchthon (1497–1560), um 1820 – 1830
Der mit Barett und Schaube dargestellte Melanchthon wird als scharfsinniger, aber gütiger Gelehrter charakterisiert. Die starken Augenbrauen stehen im Kontrast zu seinem offenen und warmherzigen Blick, der nur knapp am Betrachter vorbei gerichtet ist und dadurch nachdenklich wirkt. Auch das längere Haar und der üppige Bart unterstreichen das Bild eines eher sanftmütigen Mannes. Entstanden ist das Blatt im früheren 19. Jahrhundert in Frankfurt am Main bei Johann Daniel Umpfenbach (1786–1836), der um 1813 die erste Steindruckerei gegründet hatte. Julia Fesca Literatur: Friedrich Schorlemmer: Luther. Leben und Wirkung. Berlin 2017, S. 84-106.
Julia Fesca
Porträtarchiv Diepenbroick, erworben 1980
Maße
Blatt Höhe 31.8 cm Blatt Breite 25.1 cm
Material
Papier Inventarnummer
C-601273 PAD Standort
Nicht ausgestellt