
England Brustbild Philipp Melanchthon (1497–1560), um 1670 – 1690
Mit diesem Porträt wird dem Universalgelehrten, dem Humanisten und Reformator Philipp Melanchthon ein Denkmal gesetzt. Das Bildnis wirkt in dem Medaillon wie in einem Steinrahmen, in den die Vor- und Nachnamen mit dem deutschen Ursprungsnamen eingemeißelt sind. Das Medaillon ist auf einer Art Sockel platziert, auf dem die Lebensdaten sowie Melanchthons größter Erfolg als Reformator – die Abfassung der Confessio Augustana 1530 – stehen. Die Darstellung des Porträts im Profil geht auf ein Bildnis Dürers zurück; es distanziert ihn vom Betrachter, da es jeden (Blick-)Kontakt vermeidet und so eine hoheitliche Aura erzeugt. Das Blatt illustrierte ein noch nicht identifiziertes Buch und war bei S. 127 eingebunden. Julia Fesca Literatur: Andreas Kuhn / Gabriele Stüber: Lutherbilder aus sechs Jahrhunderten, Heidelberg/Basel 2016, S. 14.
Julia Fesca
Porträtarchiv Diepenbroick
Maße
Blatt Höhe 29 cm Blatt Breite 20.2 cm Platte Höhe 25.6 cm Platte Breite 16.4 cm
Material
Papier Inventarnummer
C-601270 PAD Standort
Nicht ausgestellt