Einzug Christi in Jerusalem von der Westfassade des St.-Paulus-Doms in Münster, um 1516
Die monumentale Figurengruppe befand sich bis ins frühe 20. Jahrhundert an der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Westfassade des münsterischen Doms. Das Thema nahm dort inhaltlich bezug auf ein großes Westportal, durch das man die Kirche, das „Himmlische Jerusalem“, betrat. Die Skulpturen tragen in ihrer eher summarischen Bearbeitung der ehemaligen Anbringung in großer Höhe Rechnung. Der auf einer Eselin reitende Gottessohn wird rechts von drei Männern und einem Jungen empfangen, die ihre Mäntel ausbreiten und Hosiannah-Rufe anstimmen. Links folgen drei Apostel, zuletzt Johannes mit einem Palmzweig, ihrem Herrn. PM
Petra Marx
Leihgabe des Domkapitels Münster
Material
Inventarnummer
D-230 DK bis D-235 DK Standort
Raum 1.05