Martin Honert
Biografie
Biografisches 1981-1988 Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Fritz Schwegler 1995 Teilnahme an der 46. Venedig Biennale (mit Katharina Frisch und Thomas Ruff) 1998 Professur an der Hochschule für Bildende Künstee Dresden in der Fachklasse für Dreidimensionales Arbeiten, Schwerpunkt Plastik und Skulptur 2004 Konrad-von-Soest-Preis Martin Honert wurde in Bottrop geboren und studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, unter anderem zusammen mit Katharina Fritsch und Thomas Ruff. 1985 besuchte er auch die Meisterklasse von Fritz Schwegler. Seit den frühen 1990er-Jahren schafft Honert in Handarbeit hauptsächlich aufwändige dreidimensionale Arbeiten, die er mal in komplexen Installationen oder als kleine, für sich stehende Objekte präsentiert. Thematisch reflektiert er in seinen Werken Erfahrungen aus seiner Kindheit. Dabei geht er von Erinnerungen aus und bringt sie in einer skulpturalen Umsetzung in Form. Doch stehen keine offensichtlichen traumatischen oder dramatischen Erinnerungen im Fokus. Vielmehr wird er von Märchen, Kinderliteratur, Traumsequenzen, Figuren und imaginären Landschaften inspiriert. Zentral dabei ist auch der Aspekt der kollektiven Erinnerung. So erzählen die Arbeiten nicht Honerts persönliche Geschichte, sondern bieten eine Projektionsfläche für die Betrachter:innen, um ihre eigenen Erfahrungen und Erinnerungen zu verarbeiten. Seine Werke sind heute in nationalen sowie internationalen Sammlungen vertreten, unter anderem in der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland sowie im Frac Centre in Orléans.
Kunstrichtungen
Steckbrief
Objektkünstler, Bildhauer
26.05.1953 (Bottrop)

