Carl Alexander Brendel
Biografie
Vita-Zeile: Brendel, Carl Alexander, dt. Maler, Holzschneider, *24.6.1877 Weimar, +11.9.1945 Frankfurt/Oder. Sohn von Albert Heinrich B. Stud.: KSch Weimar, 1894-99 bei Aristide Sartorio, 1901/02 bei Max Thedy; 1899/1900 (Stip.) Acad. Julian Paris; Italien-Aufenthalt. Ab 1902 in Berlin tätig. Dort Stud. ab 1904-09 AK (1907 Preis der Stiftung Beer) bei Paul Meyerheim, Georg Koch und Meisterschüler bei Albert Hertel, unterbrochen 1908 durch Studienreise über Holland, Belgien nach Algerien und Italien. Ab 1911 mit seiner Frau, der Fotografin Aura Hertwig, die er in Berlin 1907 geheiratet hatte, in Buschmühle b. Frankfurt/Oder ansässig. 1921-24 Prof. der KSch Weimar. 1925 nochmals eine Reise über die Bergstraße und den Schwarzwald in die Schweiz und nach Oberitalien. 1945 Verlust von Haus und Atelier in Buschmühle. - B. malte bevorzugt Stadtansichten und Lsch. In Weimar und Berlin arbeitete B. v.a. in Pastell, Ansichten vom Spreeufer, Straßenszenen, Abbruchhäuser, nach 1904 verstärkt auch Pferdemotive. Ab 1907 Schilderungen der Oder-Lsch., nach 1911 sein Hauptmotiv. Ab 1925 auch Berg-Lsch., v.a. aus dem Riesengebirge und dem Harz. Um 1905/06 Versuche in versch. graph. Techniken. Ab 1909 Beschäftigung mit Farb-Hschn., für die er bis zu sechs Druckstöcke schnitt. Bis 1917 zahlr. Farb-Hschn. (Bildnis der Ehefrau, 1912; Heimatscholle und Säerin, 1914). 1926 einziger Wandbildauftrag Einzug Christi in Jerusalem zur Ausgestaltung eines Turmzimmers der Frankfurter Marienkirche (1945 ausgebrannt).
Kunstrichtungen
Steckbrief
Maler, Grafiker, Holzschneider, Professor
24.06.1877 (Weimar)
11.09.1945 (Frankfurt (Oder))
