Inrō mit Ojime und Netsuke und Guri-Muster, 1701 – 1800
Ein geschnitzter Dekor von guri-Mustern ziert dieses mit etwa 50 hauchdünnen Lackschichten überfangene inrō allseitig. Der japanische Begriff guri („Kreis, Bogen“) steht für einen abstraktgeometrischen, teils s-förmigen Dekor, der meist mit einem flachen, v-förmigen Schnitt in einen polychromen Lackaufbau eingearbeitet wird. Diese Spielart des Schnitzlackes ist in China seit vielen Jahrhunderten bekannt und wurde früh von japanischen Lackmeistern aufgegriffen.
Museum für Lackkunst
Literatur: Heinz und Else Kress, Japan in miniature, München: Hirmer 2018, S. 36-38, Nr. 7, Abb. 36-37
Sammlung Lackkunst
Dimensions
5.7 6.4 2.4 44 1.1 6.1 1.7
Material
, , Inventory No.
MfL-82 LM Location
Not issued